Neues aus Alltag, Schule und Farbtöpfen (23-40)

Familiengewusel

Seit den letzten News ist das Videochatten als Familie schon fast zu einer neuen Gewohnheit geworden. Favoriten dabei sind das gemeinsame Kaffeetrinken am Nachmittag oder am Wochenende zusammen zu frühstücken und sich dabei über die Ereignisse des Tages und der Woche zu unterhalten. So lassen sich die Entfernungen zwischen hier, Örebro und Leipzig recht gut überbrücken, und die großen Schwestern sind für die kleinen Geschwister (und natürlich auch für uns als Eltern) nicht einfach nur plötzlich fort, sondern nach wie vor regelmäßig – wenn zum Teil auch nur digital – bei uns.

Am vorletzten Wochenende hatten wir einen 7. Geburtstag und da war die ganz große Schwester natürlich so richtig echt zu Hause und mit unterwegs auf der dringend gewünschten Trollstigen-Geburtstagswanderung.

Wettertechnisch hat hier inzwischen nicht nur der Herbst Einzug gehalten, sondern sogar der Winter schickt schon seine frostigen Boten voraus. Noch nicht so wie in Nordschweden, wo bereits der erste Schnee gefallen ist, doch auch hier bleiben die Temperaturen selbst an sehr sonnigen Tagen meist unter 10°C. Und die immer kälter werdenden Nächte mahnen uns, endlich Pool und Trampolin abzubauen.

Kunstunterricht

Die Schule ist für mich mitunter noch recht wie eine Achterbahnfahrt. Es gibt Unterrichtsstunden, die richtig gut laufen. Und dann gibt es die anderen, in denen Schüler stören und immer wieder die Grenzen austesten. Dazu kommt, dass ich nur wenig darüber weiß, was genau in den zurückliegenden Schuljahren unterrichtet wurde. Der Lehrplan selbst ist sehr knapp formuliert und bietet viel Raum für Interpretationen. So kann ich nur mutmaßen, welche Techniken und Fertigkeiten in den jeweiligen Altersstufen schon vorhanden sind und wo ich wohl anknüpfen kann.

Ich bin froh und dankbar, dass ich die Klassen 1 bis 6 bereits im letzten Schuljahr durch meine Anstellung als allgemeine Vertretungs- und Ergänzungslehrerin kennenlernen durfte und daher um einige Herausforderungen der einzelnen Klassen weiß. Nun heißt es nur noch, eine gute Handhabe dafür konkret für den Kunstunterricht zu finden. Im Fall von zwei Klassen bedeutet das für die kommende Woche, dass wir uns – leider zu Lasten der kreativen Zeit – ein wenig mit dem richtigen Verhalten und mit ein paar Regeln im Kunstraum beschäftigen müssen.

Für die 7. bis 9. Klasse gibt es diese Herausforderungen nicht. Allerdings liegen die Unterrichtsstunden der älteren Schüler immer um die Mittagszeit oder am Ende des Schultages und damit zu einer Zeit in der ich im Fach Kunst nicht mit allzu viel Motivation oder gar Enthusiasmus rechnen muss. Dennoch ließen sich die Meisten vorletzte Woche dazu begeistern, sich selbst einmal am Zeichnen von optischen Täuschungen zu versuchen. Das Zeichnen von Gebäuden in der Ein- und Zweipunktperspektive letzte Woche gestaltete sich dagegen etwas kniffliger.

Farbspielereien

Mein eigenes Malen ging seit den letzten News leider nur in kleinen Schritten voran. Dennoch habe ich Zeit gefunden, ein wenig an der Kirche von Norra Råda weiter zu malen.

Außerdem bereite ich mich gerade darauf vor, in drei Wochen mit einer kleinen Seniorengruppe in Sunnemo einen Malworkshop zum Thema Herbst zu gestalten. “Closeness” ist mein erstes fertiges Bild im Zusammenhang dieser Vorbereitungen. Außer hier und in der Galerie findest Du dieses sowie seine Vorgänger und Nachfolger auch auf meinem Instagram-Profil @NelFaro.Art. Schau gern mal rein.

„Closeness“, Oktober 2023

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Wir lesen uns 😊

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